Primitives

Von Herzbuben und Kirmesbären

 

Seit seiner Existenz fristet der Kirmesbär ein Schattendasein. Kriegsjahre zwangen schon die großen Firmen zu Sparmaßnahmen in der Spielwarenproduktion. Bären veränderten ihre Statur von groß und feingliedrig zu kleineren eher plumpen Exemplaren. Es fehlte an Stoffen und man war gezwungen nicht nur auf Ersatzmaterial auszuweichen, sondern musste auch die Grundschnitte der Bären überdenken. Kirmesbären entstanden dagegen schon immer aus einem knapp kalkulierten Budget, sie durften in der Produktion nicht viel kosten, wollte man doch auf Rummelplätzen den Umsatz möglichst stabil halten. So musste sich der Kirmesbär mit seinem Ruf als Bär zweiter Klasse abfinden…hatte er doch zu seinem Kunstplüsch auch oft nur eingeschränkte Beweglichkeit zu bieten.

 

Viele Kirmesbären wurden aufgrund von Sparmaßnahmen nicht voll gegliedert angeboten, oft wurden Kopf und Rumpf aus einem durchgehenden Stoffteil gearbeitet, was zur Folge hatte, dass der Kopf nicht beweglich war. Er hatte keine hochwertigen Glas- sondern Kunststoffaugen und die Kombination aus Kunstplüsch und der immer noch kostengünstigsten Holzwollestopfung machten aus ihm einen sehr steifen Spielgefährten. Auch konnte sein Plüsch aufgrund der Minderwertigkeit nur schwer sauber gehalten werden und so lag der Kirmesbär nicht selten unbeachtet in den Ecken der Kinderzimmer, nachdem die erste große Freude über den Rummelplatzgewinn erloschen war.

 

Baby, ich schiess dir einen Teddybär heisst ein Schlager von Francesco Barini aus den 50èr Jahren, der den älteren Lesern vielleicht noch bekannt ist. Kirmesbären an Schiessbuden zu gewinnen war immer schon ein beliebtes Mittel, um die holde Weiblichkeit zu beschenken. Schiessen und Pfeil- und Blechdosenwerfen erfordert Genauigkeit, Konzentration und Selbstbeherrschung, Eigenschaften mit denen Mann seine Angebetete auch beeindrucken kann. So funktionierte der Kirmesbär als Liebesgabe und schlich sich jedenfalls kurzfristig in die Herzen der Damenwelt.

 

Heute findet man Kirmesbären vereinzelt auf Flohmärkten, nassberegnet zwischen Geschirr und ausgedienten Kinderschuhen oder Auktionshäusern, wo sie geduldig auf ein Zuhause und ein würdevolles Dasein hoffen. Manche Bären warten lange, können sie doch mit den Attributen ihrer Artgenossen aus gutem Haus nur schwer konkurrieren. Nach Liebe suchen auch die Kirmesbären und so haben wir uns diesem Schattenbären angenommen und zeigen ihn einmal ganz neu mit einem Lächeln statt düsterer Miene, denn auch die Gesichtsgarnierung wurde aus Kostengründen ohne viel Fürsorge erledigt. Auch wenn er wie alle Needful Friends 5-fach gegliedert ist, die Körperproportionen seiner Vorgänger sind geblieben. Unser Herzbube trägt sein großes Köpfchen mit Würde, in seine Nasengarnierung wurde wie immer viel Sorgfalt investiert und der Bär steht tapfer auf seinen kleinen Beinen, geduldig auf seine Herzdame wartend…denn das Attribut Geduld teilt er mit seinen Artgenossen, auch wenn die Herzdame sicher nicht lange auf sich warten lässt…

...der Bär in der primitiven Kunst...

 

Der Begriff Primitivismus steht in der Malerei für eine neue Mal- und Darstellungsweise und taucht erstmals in Frankreich im 19. Jahrhundert als kunsthistorischer Begriff auf...eine moderne Kunstrichtung, die sich von der Kunst der Primitiven oder Stammesvölker anregen lässt...die Ablösung der naturalistischen und idealisierten Wiedergabe des Wahrgenommenen durch eine andere Sicht der Dinge, die man im Bild um subjektive Eindrücke ergänzte und vereinfacht wiederzugeben versuchte.

 

Paul Gauguin ist der Stammvater und Vorläufer des Primitivismus, gefolgt von Picasso und Henri Matisse. Heute verstehen wir die primitive Kunst als eine Formvereinfachung und eine Imitation des Primitiven. Der Teddy ist der verniedlichte Bär auf das Kindchenschema reduziert und in der modernen Kunst ein sehr beliebtes Motiv das, wie in der naiven Malerei auch, betont einfach dargestellt wird. Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren.

 

Die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar. Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Den klassischen Modellen folgend entstanden ganz neue Schnitte…viele Künstler wagten sich an völlig ungewohnte und neue Proportionen...die ersten ANIME mit übergroßen Köpfen und kleinen Extremitäten wurden zu beliebten Sammelobjekten.

 

Angeregt von den ANIME und der naiven Malerei sowie den Kirmesbären der 50èr und 60èr Jahre entstanden die ersten primitiven Bären, die unter Sammlern als PRIMITIVES bezeichnet werden. Charakteristisches Merkmal dieser Bären ist, der primitiven Kunst gleich, die vereinfachte Darstellung...den ANIME ähnlich zeigen sie sich häufig mit großem Kopf und sehr seitlich angesetzten Augen. Auf simple Weise nostalgisch, mit Flickstellen im Pelz und für das betrachtende Auge oft betont irritierenden Farbkombinationen sind unsere Bären aus dieser Kollektion ein schönes Beispiel primitiver Kunst. Hermine ist in den Farben untypisch ausgesprochen harmonisch in altrosa gekleidet. Sie ist 12 cm groß. 

Julius und die Bärenjahre

 

In seiner 100 jährigen Geschichte hat unser Teddybär eine große Entwicklung durchlaufen. Eine Geschichte, die im Jahre 1902 mit Theodore Roosevelt, einer erfolglosen Bärenjagd und einem Zeitungsartikel der Washington Post begann und durch die zufällige Idee eines russischen Kolonialwarenhändlers aus Brooklyn die Welt des Spielzeugs revolutionieren sollte. Ein Plüschbär namens „Teddy“ entstand, der an zwei Orten der Welt gleichzeitig das Licht der Welt erblickte als die junge an Kinderlähmung erkrankte Margarethe Steiff in Giengen an der Brenz ebenfalls 1902 den ersten Plüschbären in ihrer Näherei entwarf. 

 

Auf der Leipziger Spielwarenmesse 1903 vorgestellt sollte der Teddybär von nun an einen Siegeszug durch die Kinderzimmer antreten. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der klassische Teddybär immer wieder neu überarbeitet und durchlief den Wandel der Mode ebenso wie den Notzeiten der Nachkriegsjahre. Vom schlanken mit Holzwolle gestopften Bären, über kuschelige Varianten mit großen Knopfaugen, wie wir es vom „Kindchenschema“ kennen über mechanische, sprechende Modelle lebte er jedoch vor allem in der Fantasie des Kindes und war seit seiner Geburt ein nicht wegzudenkender Freund und Kamerad. 

 

Wie kein anderes Objekt hat es der Teddybär verstanden, sich einen zeitlosen Platz in der Geschichte des Spielzeugs zu sichern. Anfangs der Natur getreu entlehnt ist er vom Spielzeug der Wohlhabenden zum Massenprodukt in Kinderzimmern geworden. In allen Formen und Farben ist er vom Kult- und Sammelobjekt schließlich zum Designer-Bären und Kunstobjekt mutiert. Nur er hat den schwierigen Spagat vom Nützlichen zum Schönen über die Jahrzehnte hinweg gemeistert. Doch nicht jeder Bär hatte das Glück über die Jahre hinweg zu überleben. Manche fielen den Kriegszeiten zum Opfer, andere, von Hand zu Hand über Generationen weitergereicht, zerfielen irgendwann und wurden entsorgt. Andre fristen geduldig ihr Dasein auf Dachböden in der Hoffnung irgendwann wieder entdeckt zu werden. 

 

Der gute alte Teddybär ist immer bereit, seinen Weg mit seinem Menschen zu gehen. Er hat stets ein offenes Ohr und ist uns auch heute ein Seelentröster, Spielgefährte und Kamerad. Ein kleiner Freund mit großem Anpassungsvermögen und ein Charakterbär mit Persönlichkeit für jeden Menschen, der sich an seine Kinderjahre erinnern möchte oder seinen Seelentröster wiederfinden möchte, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat. Der Sammlerbär entstand aus einem neuen primitiven Schnitt, der an die Nachkriegsjahre des 2. Weltkriegs anlehnt. Er wurde aus einem Filzmohair gefertigt, ähnlich den alternativen Filzstoffen, die in den schweren Anfängen des Wiederaufbaus häufig verwendet wurden. Mit seinen 20 cm ist Julius nur eine handvoll Bär und hat dennoch ganz viel Persönlichkeit, mit der er die Menschenherzen erreichen möchte. Ein Sprichwort sagt...Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat, ist nie allein.

Veggie Bär...eat beans not beings 

 

Die Entwicklungsgeschichte des Menschen und die damit verbundene Domestikation sowohl von Tieren als auch von Pflanzen begann in der Mittelsteinzeit mit der Sesshaftwerdung unserer Spezies und unserer damit verbundenen bäuerlichen Lebensweise. Tierhaltung und Pflanzenanbau bildeten eine der wichtigsten Grundlagen für die kontinuierliche Versorgung der Menschen. Was vor vielen Jahrtausenden als natürliche Grundversorgung begann, erlag mehr und mehr dem Wandel der Zeiten. Heute leben und sterben in Deutschland etwa 800 Millionen Tiere jährlich überwiegend in der Massentierhaltung.

 

Die Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst, wesentliche Grundbedürfnisse werden ignoriert, ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Damit sie trotz unpassender Haltung leistungsfähig bleiben, wird ihnen routinemässig Antibiotika ins Futter gemischt. Bei Betriebsgrößen von 10.000 Tieren und mehr werden Tiere auf engstem Raum in Rekordzeit gemästet, den Preis zahlen die armen Kreaturen, während wir das  Fleisch zu Dumpingpreisen sauber abgepackt in schön beleuchteten Kühltheken vorfinden. Dabei hat eine schwedische Studie schon 2003 gezeigt, dass die Wahl des Futters einen weitaus größeren Effekt hat: Rinder, die Weidegras statt Kraftfutter bekommen, setzen 40 Prozent weniger Treibhausgase frei und verbrauchen 85 Prozent weniger Energie. Leider sieht nur ein schwindend geringer Teil unserer Nutztiere das Tageslicht. Stattdessen leben sie in Mastställen, eng aneinander gepfercht hinter Gittern und warten auf das erlösende Ende.

 

Heute im 21. Jahrhundert haben wir hochhygienische und vollklimatisierte Fleischverarbeitungsmaschinerien, Viehtransporte werden in der EU ökologisch überprüft und dennoch gibt es bei den Saubermännern kleine Schönheitsfehler wie Gammelfleischskandal und Dioxingiftmischerei, Schweinepest und Rinderwahn. Da gab es schon so manchen Skandal wie das Beimischen von armselig Krepierten als Futtermehl anonym neutralisiert, die unseren Nutztieren zum Fraß vorgeworfen wurden. Fakt ist, dass in der Massentierhaltung eine Tierquälerei von gigantischem Ausmaß stattfindet, dabei bereitet sie Tieren ein Leben voller Schmerz und Leid und trägt erheblich zum Klimawandel bei. Save the planet sang  Neil Young in dem song "be the rain" , rief zum Nachdenken und zur Verantwortung auf und kritisierte die innere und äußere Zerstörung des Menschen.

 

Japanische Wissenschaftler haben die Umweltbilanz der Rinderzucht genauer betrachtet. Studien beinhalteten die Rinderhaltung von der Geburt bis zur Schlachtung der Tiere, demnach entstehen für ein Kilogramm Fleisch Gase mit einer Treibhauswirkung, die der von 36 Kilogramm Kohlendioxid entspricht. Genau so viel wie ein durchschnittliches Auto in Europa auf 250 Kilometern ausstösst. In der Rinderhaltung macht Methan den größten Anteil aus, den die Kühe bei ihrer Verdauung freisetzen. Die Umweltbelastung, die bei dem Transport des Fleisches entstehen haben die Wissenschaftler hierbei noch gar nicht berücksichtigt.

 

Da ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen dem Fleischkonsum entsagen. Der Vegetarische Trend begann vor vielen Jahrzehnten. Der CO2 Ausstoß liegt bei Vegetariern bei weniger als der Hälfte im Vergleich zum durchschnittlichen Fleischesser. Doch nicht nur die Fleischproduktion krankt, auch die Herstellung und der Konsum unserer Milchprodukte lässt viele Menschen umdenken, denn es ist ebenfalls falsch ein Kälbchen direkt nach der Geburt von seiner Mutter zu trennen, damit wir unsere Milch trinken und Käse essen können. Mittlerweile ernähren sich in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen vegetarisch und 1 Million vegan und täglich kommen etwa 2000 Vegetarier und 200 Veganer hinzu. Weltweit ernähren sich über 1 Milliarde Menschen vegan und der Trend steigt.

 

Das Bild veganer Ernährung hat sich auch in der Öffentlichkeit gewandelt und ist heute eher mit Gesundheit denn mit Mangel verbunden. Das zeigt sich auch an dem  stetig wachsenden Angebot veganer Kochbücher und veganer Lebensmittel im Handel. Wer die 7 goldenen Regeln der veganen Ernährung beachtet, lebt gesünder und länger. Die Natur deckt uns den Tisch mehr als reichlich, wenn wir die Augen für ihre Vielfalt  öffnen. Unser Veggie Bär hat längst erkannt, dass die Idee, manche Leben seien weniger wert, die Wurzel allen Übels ist auf dieser Welt, denn die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier…Mahatma Gandhi.

Die Suche nach dem Glück

 

Die Suche nach dem Glück...oft haben wir uns schon nach ihr auf den Weg gemacht, viel über das Glück im allgemeinen und besonderen geschrieben. Francois Lelord macht sich in seinem Buch Hector´s Reise auf einen langen Weg nach dem Glück. Der Protagonist des Bestsellers, Hector ist Psychiater, der es versteht, Menschen zuzuhören. Er ist aufrichtig an den Menschen interessiert, dennoch ist er unzufrieden, weil er seine Patienten trotz bester Therapie nicht glücklich machen kann. Er begibt sich auf eine Reise, um neue Menschen kennenzulernen und sie zu befragen, was Glück für sie persönlich bedeutet. Dabei stellt er fest...Glück kommt oft Überraschend, es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel, Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge...und schließlich stellt Hector fest, dass es Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man ist.

 

Doch was genau ist Glück? Glück ist etwas Lebensnotwendiges...ohne Glück kann niemand langfristig existieren...doch wenn es darum geht zu definieren, was uns wirklich glücklich macht, wissen wir oft selber keine klare Antwort. Stellen wir uns vor, unser grösster Traum, vorausgesetzt wir haben ihn klar vor Augen, ginge in Erfüllung...wie glücklich würden wir im Vergleich zu heute sein und wie lange würde dieses Glücksgefühl anhalten? Die meisten Menschen glauben genau zu wissen, was sie glücklich macht und wie sie auf bestimmte Ereignisse emotional reagieren, doch damit liegt man oft falsch...wir können ziemlich klar die emotional verlaufende Richtung eines Ereignisses voraussehen...es ist klar, dass uns ein Urlaub positiver stimmt als ein Krankenhausaufenthalt. Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine Beförderung im Job uns nicht nur mit Stolz erfüllt, sondern auch Ängste und Selbstzweifel und hohe Anforderungen mit sich bringen.

 

Wenn wir aber Glück genau definieren sollen, versagen wir oft, weil das, was wir für Glück halten nicht dauerhaft glücklich macht und sich das Gefühlsbarometer nach einer gewissen Zeit wieder auf das alte Niveau einpendelt. Studien haben belegt, dass Menschen mit guten Sozialkontakten glücklich sind...auch die Ehe bzw. Partnerschaft bringt glücklichere Menschen hervor als es bei Singles der Fall ist...allerdings, wer in einer unglücklichen Ehe lebt, ist tendenziell unglücklicher als Unverheiratete oder Geschiedene. Eine optimistische Lebenseinstellung und soziale Aktivität haben ebenfalls großen Einfluss auf unsere Lebenszufriedenheit...So können altruistische Akte beim Helfer geradezu wie eine Glücksspritze wirken...auch anderen vergeben können ist eine Eigenschaft, die belastende und negative Gefühle aufhebt und stark mit Glücksfähigkeit in Zusammenhang steht.

 

Erwiesen ist...dass Geld nicht glücklich macht. In einer Studie mit Lottogewinnern zeigte sich, dass der Höhenflug über den plötzlichen Geldsegen nach wenigen Monaten beendet war, ja der Wunsch nach mehr Geld sogar regelrecht glücksfeindlich zu sein scheint. Menschen, die Reichtum als höchstes Ziel setzen, sind mit ihrem Leben unterdurchschnittlich zufrieden, unabhängig davon, wieviel sie bereits besitzen. Ergeben hat dagegen, dass erstaunlicherweise gesunde Menschen nicht zwangsläufig glücklicher sein müssen als Kranke und dass die Bildung eines Menschen keine Auswirkung auf sein Lebensglück haben muss. Glücklich machen wiederum die kleinen Freuden des Alltags...wer den Blick für das wirklich Wichtige nicht verliert und mit sich im Reinen ist, lebt nachgewiesen glücklich. Ohne Mühen und Anstrengungen durchs Leben zu kommen, wirkt sich kontroproduktiv auf unser Glück aus. Sich aber Ziele zu setzen und diese dann auch zu erreichen, kann geradezu Höhenflüge auslösen.

 

Häufig wird auch vom Schlüssel zum Glück gesprochen…eine Redewendung basierend auf dem gleichnamigen slowakischen Märchen um einen armen Jungen, eine schöne Prinzessin, einen goldenen Apfel und einen bösen Zauberer. Im Grimmschen Märchen tätigt Hans im Glück auf seiner Reise diverse Tauschgeschäfte, um am Ende ohne materielle Güter zur Mutter heimzukehren und festzustellen, dass man das Glück weder im Gold noch im Stein besitzt, sondern es sich einzig und allein im Herzen finden lässt. Unser Hector sucht ein Zuhause, in dem er geliebt wird für das, was er ist...ein liebenswerter, dicker Bär. Er ist 20 cm groß, wurde extrem antik behandelt und hat den Ausdruck eines richtig alten abgeliebten Bären. Er trägt eine Hose, aus der er heraus gewachsen zu sein scheint und eine Häkelschleife mit dem Schlüssel zum Glück um den Hals.