Panda Bären

Panda Schlüsselanhänger

 

Die wichtigste Begleiterin einer Frau ist und bleibt ihre Handtasche…mehr als nur Eine befindet sich in der Regel, für jeden Anlass passend, im Besitz jeder Frau. Eine für jeden Tag, die Pochette oder Clutch für den Abend, den geräumigen Shopper zum Einkaufsbummel, eine für das Büro, die kleine Schwarze für festliche Anlässe und den Weekender für den Wochenendausflug…95% aller Frauen in den Industrieländern besitzen zwischen 2 und 20 Taschen oder sogar mehr. Spitzenreiterin ist die Italienerin mit bis zu 60 Exemplaren…wobei man eine Taschenbesitzerin , die einem Modell viele Jahre treu bleibt, von Jenen unterscheidet, die sich je nach Trend und Saison immer wieder neue Taschen zulegen.

 

Die Tasche ist nicht nur Transportmittel, sie ist Helfer in der Not, Hüter der Finanzen,Verbindungszentrale, Kommunikationsmittel und nicht zuletzt repräsentiert sie unseren ganz eigenen Stil und gibt unserem Outfit häufig den finishing touch. Sie ist eine Art mobiler Lebensraum…sie hütet streng geheim, was uns lieb und teuer ist…Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Taschentücher sind da eher Nebensache. Nicht selten muss sie ganze Kosmetiktäschchen beherbergen und gibt uns so einfach ein Gefühl von Sicherheit. Dabei ist die schmerzende Schulter und das nervige Kramen nach dem passenden Lippenstift schnell wieder vergessen. Handtaschen sind einfach wunderbare Begleiter…sie haben ein geheimes Innenleben, gehen nie fremd und schmücken jede Frau.

 

Aber nicht nur die Handtasche auch ihr Inhalt ist für Frauen von großer Bedeutung. Es liegt in der Natur der Frau, auf Lebensumstände und Veränderungen emotional zu reagieren und in beängstigenden Situationen einem Glücksboten zu vertrauen. So haben Frauen gern einen Glücksbringer oder Talisman dabei. Talismane haben im alten Mesopotamien ihren Ursprung und dienten dazu, Menschen zu beschützen. Die Wirkungskraft eines Talismans soll sich über längere Zeit hinweg entfalten, wodurch der Talisman zum dauerhaften Begleiter seines Besitzers wird. Er soll nicht nur Glück bringen sondern seinen Besitzer auch vor Unheil schützen. 

 

Kunden fragten mich immer wieder nach Begleitern in Form von Taschen- oder Schlüsselanhängern. Die ersten Taschenanhänger in Form kleiner Mäuse entstanden schon vor einigen Jahren in der Bärenwerkstatt. Die besondere und vielseitig verwendbare Kollektion erfreute sich großer Beliebtheit und immer wieder wurde ich gefragt, ob denn auch Bären aus dieser Reihe entstehen würden. Der kleine Panda Anhänger präsentiert sich als erstes Angebot in Form eines Glücksbringers. Er trägt im Nacken einen Karabinerhaken, der ein Befestigen an sowohl einer Tasche als auch einem Schlüsselbund ermöglichst. Der Kleine ist 12 cm groß und auf Bestellung lieferbar. 

Teddybaby Hua Mei

 

Tierbabys lösen in uns immer wieder einen Schlüsselreiz aus. Viele Tierarten zeigen sich in den ersten Lebenswochen mit sehr kindlichen Proportionen…große Augen, etwas hilflos wirkend, ihr Kleid oft etwas gerupft. Diese als Kindchenschema bezeichneten äußeren Merkmale wecken in uns ein Fürsorgeverhalten, das die Pflege und Aufzucht der Jungen besonders im Tierreich sicherstellen soll. Konrad Lorenz prägte 1943 den Begriff des Kindchenschemas als Bezeichnung des Kindergesichts. Neben großen Augen und einem runden Gesicht prägt besonders der kindliche Kopf dieses Bild…denn er zeigt sich im proportionalen Vergleich zum Körper auffällig größer als es bei Erwachsenen der Fall ist.

 

Die Gliedmaßen…Arme, Beine und Finger sind kürzer, was im Gesamteindruck sowohl bei uns Menschen als auch im Tierreich von Vorteil ist, denn es sind Merkmale der Schwäche und Hilfsbedürftigkeit und animiert die Eltern zu Schutz- und Pflegeverhalten. Auch in der Spielzeugindustrie hat sich das Kindchenschema im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt. Waren die ersten Bären der Firma Steiff doch eher Plump mit langen Gliedmaßen, so hat sich der Bär vom Sammelobjekt zum Babybären mehr und mehr dem Kindchenschema angenähert. Seit 1930, als das erste Teddybaby von Steiff auf den Markt kam, haben nun auch Bären eine Kinderstube. Die ersten Bärenjahre zeigten sich die beliebten Plüschgesellen mit recht steifem Kreuz, zwar mit treuem Blick aber im Gegensatz zu den Puppen, die ein deutliches Abbild eines Menschenkindes zeigten, wollte der Bär noch nicht so recht ins Kindchenschema passen.

 

Als Steiff sein erstes Teddybaby herausbrachte, war es der große Durchbruch...der Teddybär wurde mit dem Teddybaby kindlicher...es hatte einen offenen Mund, die Pfötchen waren leicht gebogen und seine Proportionen insgesamt rundlicher. Eine neue Generation Teddy wuchs heran…und auch in der Needful Friends Werkstatt entstanden schon vor vielen Jahren die ersten Entwürfe der beliebten Teddybabys. Nun gibt es ein ganz besonderes Baby, denn Pandabären haben es uns aufgrund ihres Aussehens und ihres friedlichen Wesens ganz besonders angetan. Hau Mei ist ein anmutiges Bärenkind, das in aufwändiger Arbeit entstanden ist. Ihr Gesicht weist die typischen Zeichnungen eines Panda Jungbären auf.

 

Neugeborene sind nackt und blind und etwa so groß wie ein Hamster, erst nach etwa 30 Tagen verfügen die Bärenkinder über die typische Fellzeichnung, die eine deutliche Rosafärbung im Nasenbereich und eine wie ummalt wirkende Mundpartie. Diese verschwindet dann nach einigen Monaten, wenn die Bären nicht mehr gesäugt werden und feste Nahrung erhalten. Hua Mei ist nach einer Pandabärin benannt, die nach künstlicher Befruchtung in den USA geboren wurde. Im Jahre 2004 zog die Bärin nach China um und brachte dort selber Nachwuchs zur Welt. Hau Mei ist 24 groß, an ihrem Ärmchen trägt sie ein Geburtsband mit ihrem Namen und Geburtsdatum. Das Bärenkind wird mit Vliesdecke, Spielball und Geschenkkarton geliefert.

Keiko und der Herbst in Japan

 

Der Herbst ist in Japan, ähnlich wie die Zeit der Kirschblüte im Frühjahr, ein großes Naturschauspiel, das Anlass für zahlreiche Veranstaltungen gibt, die oft seit Jahrhunderten gefeiert werden und sich dem Wandel der Zeit als auch dem Touristengeschmack angepasst haben. Von September bis in den November hinein hat Japan eine breite Palette an Naturschönheiten zu bieten…Allem voran die wunderbare Laubfärbung der Wälder. Der Herbst ist daher für Einheimische als auch für Touristen die ideale Reisezeit und der Besuch der kleinen Nationalparks wie das Hida Bergmassiv in den Japanischen Alpen nahe Takayama gehört genau wie die Gegenden um Tokyo und Kyoto zu den herbtlichen Highlights.

 

In den Wäldern Japans beheimatet ist der Kleine Panda, der auch roter Panda genannt wird. Der im Volksmund auch als Katzenbär oder Goldhund bezeichnete Bär lebt zurückgezogen im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas. Wie sein großer Bruder ernährt sich auch der Rote Panda überwiegend von Bambus. Die seltene Art ist bedroht, nach Schätzungen leben weniger als 10.000 erwachsene Tiere in freier Wildbahn. Die beiden Freunde bestaunen den herbstlichen Bambus und erfreuen sich an den letzten schönen Herbsttagen, wenn sich die Wälder von ihrer schönsten Seite zeigen.

 

Feste wie Bogenschiessen, Drachentanz, feierliche Paraden in großen Festwagen und große Lagerfeuer mit Fackelumzug ähnlich wie unserem Martinszug haben auch in den Städten jahrhundertealte Tradition…Mitte November feiert man Momiji…das Färben der Blätter. Dann stehen die Parks rund um Kyoto und Tokyo in prächtigen Farben...besonders verehrt wird der rote Ahorn für seine satten Rot-, Bronce- und Goldfärbungen. Wie die Blätter so zeigt sich auch Keiko in diesen warmen herbstlichen Farben, in denen auch der Rote Panda in der Natur perfekt getarnt ist. 

 

Keiko benötigt keinen frischen Bambus zum leben und ist auch sonst sehr genügsam. Ein paar Streicheleinheiten am Tag reichen aus, um den Bären glücklich zu machen. Der Bär ist aus dem neuen primitiven Schnitt entstanden und 22 cm groß. er trägt ein braunes Lederhalsband mit antiker Schelle. Keiko wurde aus weißem und rehbraunem Schulte Sparsemohair gefertigt, seine Augen wurden aufwändig ummalt und versiegelt, sein Ausdruck ist sehr anmutig. Ein Sprichwort aus Japan sagt jeder nimmt die Farbe seiner Umwelt an. Wenn man die beiden Freunde betrachtet ist dies nicht nur im übertragenen Sinne der Fall, sie haben sich nicht nur der Natur sondern auch einander angepasst…similes simili gaudet.