

...vor 18 Jahren fing alles an...ein alter Bär kam ins Haus...abgeliebt und zerschlissen...der dringend Hilfe brauchte...ich nahm mich seiner an, restaurierte den armen Kerl und entdeckte somit eigentlich durch Zufall meinen weiteren beruflichen Weg...viele Jahre sind seitdem vergangen...unzählige Bären haben in der Bärenwerkstatt das Licht der Welt erblickt und leben nun auf aller Welt bei lieben Menschen...
Viel ist passiert...auch arbeitstechnisch...vom großen Bären zu den Miniaturen. Nichts ist schnelllebiger als die Zeit...für mich eine Gelegenheit, die Anfänge meiner Bärenarbeit neu aufzuarbeiten... Zu diesem Anlass entstanden die Revival-Bären...als großes Pendant zu den Miniaturen…
HuckleBÄR Finn

Wer kennt sie nicht...Tom Sawyer und Huckleberry Finn...da denkt man gleich an große Abenteuer und an die zwei herzensguten Jungen, die es faustdick hinter den Ohren haben. Ihre Abenteuer zählen zu den schönsten Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur. Ihre Geschichten sind voller Spannung und Liebe fürs Detail mit einem durchdringenden Touch von Südstaatenflair.

Der 37 cm große HuckleBÄR Finn ist mit viel Liebe zum Detail der Romanfigur nachempfunden. Die Lieferung erfolgt wie abgebildet und mit handgearbeiteter Steinschleuder...nur auf Bestellung...

Frühlingsbote Justus

Hinter jedem Winter steckt ein zitternder Frühling und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen...Khalil Gibran

Der Rosenkavalier

Die Rose...schon immer galt sie als Sinnbild der Liebe, Leidenschaft und Verführung...eine farblich vielschichtige Gabe der Götter...die weisse Rose soll beispielsweise bei der Geburt der Aphrodite entstanden sein...und Liebe, Schönheit und sinnliche Begierde verkörpern. Die Tränen, die Aphrodite beim Tod ihres geliebten Adonis vergoss, sollen zu weißen Rosen geworden sein...die rote Farbe entstand, als Aphrodite sich an den Dornen verletzte, die den toten Geliebten umgaben, so die griechische Legende...
Kaum eine andere Göttin mag Künstler aller Epochen mehr inspiriert haben als die Venus...als einer der bekanntesten Werke sei hier Sandro Botticelli`s...Die Geburt der Venus...genannt. Das 1485 entstandene Gemälde, das in den Uffizien von Florenz zu bewundern ist, zeigt Rosen, die vom Himmel regnen...während die Venus aus dem Meerschaum einer Muschel entspringt...

Aufgrund ihres berauschenden Dufts wurde die Rose im alten Rom schnell zum Aphrodisiakum, da ihr Duft anregend wirkt und die Sinne betört...als Dank für gute Geschäfte legten Prostituierte an den Standbildern der Venus Geschenke nieder...bis ins letzte Jahrhundert hatten Bordelle noch die Bezeichnung Rosenhäuser und wurden die Damen der käuflichen Liebe als Rosengässlerinnen bezeichnet.

Die Rose hat uns Menschen schon immer begleitet...war Symbol für Schönheit, Weiblichkeit, Sinnlichkeit und soll uns auch in Zukunft daran erinnern, dass man die Menschen, die man liebt, möglichst auf Rosen betten sollte. Hildegard Knef besang die Rose als Symbol der Veränderungen und zeigte uns, wie sich auch Lebenseinstellungen und Erwartungen im Laufe des Lebens verändern können...
...für mich, soll's rote Rosen regnen, mir sollten ganz neue Wunder begegnen.
Mich fern, von altem Neu entfalten, von dem was erwartet, das Meiste halten...
...von Pflichtgeschenken und Liebesgaben...

Alle Jahre wieder kommt die Zeit der weihnachtlichen Vorfreude, der Besinnlichkeit aber auch der Qual der Wahl und der Frage...was schenke ich meinen Lieben zu Weihnachten...
Wie kam es überhaupt zu diesem Brauch zu Weihnachten zu schenken? Früher gehörte das Schenken zu den Pflichten eines Arbeitgebers...was heute das Weihnachtsgeld, war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Weihnachtsgeschenk. Es war genau wie das Weihnachtsgeld heute fester Bestandteil des Arbeitsvertrages. Man bekam Kleidung oder wurde in Naturalien bezahlt. Tagelöhner erhielten keine Geschenke in dem Sinne dafür freies Essen satt...
Man schenkte damals von oben nach unten...wer also höher auf der sozialen Leiter stand, gab den Niederen...heute ist es oft umgekehrt und man kann an der Menge der sich auf manchen Schreibtischen anhäufenden Geschenke den Einfluss und Rang des Beschenkten ableiten...

In Klöstern und Pfarreien wurde zu Weihnachten Lebensmittel und Bäckereien an Bedürftige ausgegeben. Liebespaare machten sich Geschenke...sie schenkte ihm Bäckereien und er lud sie im Gegenzug zum Dorftanz ein. Auf dem Land wurden auch Tiere beschenkt...so kommt aus Schweden der Brauch, Getreidesäcke vor das Haus zu stellen, das dann in der Nacht die Tiere aufpicken sollten...kamen viele Tiere und war der Sack am nächsten Morgen leer, hoffte man auf ein gutes Erntejahr. Den Tieren im Stall schenkte man Brot...schließlich hatten sie damals das Jesuskind mit ihrem Atem gewärmt...
Das Schenken in der Familie von Eltern an die Kinder war früher nicht üblich...es schenkten nur die Paten, die zum Dank von den Kindern mit Lebkuchen beschenkt wurden. Der Weihnachtsmann wurde so zum idealen Erziehungspartner...er hielt sich geheimnisvoll im Hintergrund und konnte bestrafen oder belohnen indem er den Wunschzettel erfüllte oder rigoros zusammenstrich. Die Bescherung rückte so in den Mittelpunkt des Weihnachtsfestes für alle, die es sich leisten konnten...das Schenken verbreitete sich immer mehr und so schenkten die kaiserlichen Familien genauso wie auch der Mittelstand und die Armen.
...aus dem Lappland...
Jyri und Saima

...weit oben im Nordosten Finnlands umgeben von Schweden, Norwegen und Russland liegt das Lappland...das auch als Heimat des Weihnachtsmanns bezeichnet wird...
Mit seinen Elchen und Rentieren ist Lappland eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Europas...in der Finnmark kommen statistisch nicht einmal zwei Menschen auf einen Quadratkilometer dafür aber doppelt soviele Rentiere. In Lappland findet man sowohl schwedische, norwegische, finnische als auch besonders russische Einflüsse...das Land der Mittsommernacht ist aber vor allem durch seine Winterhighlights bekannt geworden...
...ein Stück unberührte Natur hat mich zu einem neuen Bärenpaar inspiriert...Jyri und Saima...ein kleines Stückchen Wintertraum...

St. Martin

Kennt ihr das Lied...St. Martin ist ein milder Mann...gesungen wird auch von dem Mantel, den er mit seinem Schwert halbiert und in einer kalten Winternacht mit einem Bettler teilt...
Martin, der selbst ein armer Mann war und in tätiger Nächstenliebe handelte, soll dann Nachts im Traum Christus im halben Mantel erschienen sein...was Martin zum Christentum bekehrte...so die Legende...
Martin wurde im Jahr 371 zum Bischof von Tours gewählt und gewann die Herzen aller durch seine Mildtätigkeit. Nach seinem Tod und der Beisetzung am 11.11.397 und nach seiner Heiligsprechung wurde St. Martin zum Schutzpatron...der Martinstag am 11. November wird seit jeher ganz unterschiedlich gefeiert...am meisten verbreitet ist das uns allen bekannte Laternenfest mit großem anschließendem Martinsfeuer...im Süden feiert man mit Märteswein und Martinsgans...einem Orakel nach soll die Farbe des Brustbeins der Gans einiges weissagen...ist es blaß gibt es einen kalten Winter...ist es blutvoll rot gehen die Vorräte nicht aus.

Früher war St. Martin ein Feiertag der Bauern...auf den Höfen hatte man alle Hände voll zu tun...das Vieh wurde in die Ställe gebracht und die Schlachtzeit begann...Jahresabgaben wurden fällig...Pacht und Zinsen häufig auch in Naturalien wie Enten, Gänsen und Schweinen bezahlt...
Für das Gesinde begann ein neues Dienstjahr, das mit Martinsbier gefeiert wurde. Hierfür zogen sie mit Bettelliedern um die Häuser und sammelten Eier und Speck für den Martinsschmaus...die Häuser wurden mit immergrünen, heiligbringenden Martinszweigen und Ruten geschmückt...so beschwor man Freude und Hoffnung in dunklen Wintertagen und der folgenden kargen Fastenzeit...ein Brauch, der sich am 11.11. mit dem Einläuten der närrischen Zeit bis heute gehalten hat...
Freundschaft


Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite...Rainer Maria Rilke