
Hans im Glück

Freundlichen Bären schenkt Gott schon zur Geburt den Schlüssel zu anderen Herzen
...frei nach Edward Young.

Das Glück hat schon eine Vielzahl von Philosophen im Laufe der Jahrhunderte beschäftigt...das Wort Glück, wie wir es heute kennen, leitet sich von dem im 12. Jahrhundert verwendeten „gelücke“ ab, was soviel heißt wie...die Art, wie etwas endet oder gut ausgeht. Glück zu haben war seinerzeit nach Ansicht der Menschen nicht von eigenem Handeln oder Talenten abhängig sondern eher zufällig. Jedoch benutzte man im Volksmund häufig die Redewendung...Jeder ist seines eigen Glückes Schmied. Die Fähigkeit glücklich zu sein, hing in diesem Sinne sowohl von äußeren Umständen als auch von individueller Lebenseinstellung und Selbstbejahung ab. Schon Aristoteles hatte die Auffassung, dass der Mensch durch sein Handeln zu seinem Glück selbst beitragen kann.

Bis heute haben sich diese Worte gehalten. Wir sprechen auch häufig vom Schlüssel zum Glück, aber was macht uns glücklich? ...ist es unser Umfeld, in dem wir uns täglich bewegen, unsere Sozialkontakte und Freundschaften, die wir pflegen, materieller Reichtum oder eher unser innerer Reichtum, den wir durch unsere Lebenserfahrung in guten und schlechten Zeiten im Laufe unseres Lebens sammeln dürfen?

Über das Glück im Allgemeinen und Besonderen haben wir früher schon einmal philosophiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass es ein fein gemischter Coctail der vielen kleinen Dinge im Leben sind, die uns glücklich machen...aber allem voran ist es das Glück zu lieben und geliebt zu werden. Der Schlüssel zum Glück ist also auch der Schlüssel zum Herzen? ...dieser Schlüssel steht oft symbolisch dafür, dass unser Partner den Weg in unser Herz gefunden hat. Hans im Glück wartet mit seinem persönlichen Glücksschlüssel auf einen Platz in Eurem Herzen.
Gartenzwerg Rinus

Gartenzwerge...entweder man liebt oder hasst sie...dazwischen gibt es nichts und nicht selten gibt es großen Streit um kleine Zwerge. Seit 130 Jahren tummeln sich bis heute 18 Millionen Zwerge in deutschen Gärten und beschäftigen nicht selten die Gerichte, die über die Klagen der zerstrittenen Nachbarn zu entscheiden haben...

...während die Antagonisten den Gartenzwerg als grenzwertigen Kitsch ansehen, verbreitet er für den Protagonisten einfach nur Gemütlichkeit, wobei gerade der Kitschfaktor für den Sammler eine große Rolle spielt. Gartenzwerge gibt es in unendlich vielen Ausführungen...sie tragen Dessous oder Uniformen, Handys oder Laptops, dienen als Bewegungsmelder oder sind in den meisten Fällen einfach nur eine vielgeliebte Dekoration...etwas haben sie alle gemeinsam...ihre rote Mütze...

...und auch wenn wir eigentlich zur Gruppe der Antagonisten gehören, gibt es unter den Needful Friends in diesem Jahr einen Gartenzwerg. Obwohl unser Rinus nicht wetterfest ist und sich eher über ein kuscheliges Plätzchen in der Fensterbank freut, ist er ein märchenhafter, ganz reizender und gar nicht kitschiger Gnom, der es liebt an Blumen zu riechen und ganz sicher die Herzen der Pro- UND Contragruppen erobern wird. Rinus trägt, wie es sich für einen Gartenzwerg gehört, eine rote Mütze und hat einen Tontopf mit gepflanztem Gänseblümchen in Miniaturgröße dabei.

Franziskanermönch Gregor

Gregor`s Geschichte geht zurück in das 13. Jahrhundert, in dem der heilige Franz v. Assisi um das Jahr 1209 einen Betterlorden gründete und mit seinen Mitbrüdern als Wanderprediger umher zog. Der völlig verarmte Orden lebte, nach dem Wunsch des heiligen Franz, ohne Dach über dem Kopf in freier Natur und erbettelte Brot und Almosen für Arme und Kranke. Die extrem schnelle Verbreitung dieses Ordens geht auf die Armutsbewegung dieser Zeit zurück und so ist auch Gregor`s Kutte mit wenig Aufwand gearbeitet - ganz wie es der Zeit entsprach.

Benannt ist Gregor nach Papst Gregor VII, der durch seine Kirchenreformen und die Absetzung der Laieninvestitur bekannt wurde. Noch heute denken wir an den spektakulären Investiturstreit um 1075, in dem er Heinrich IV mit dem Kirchenbann belegte und der Gang nach Canossa ist uns auch heute noch im alltäglichen Sprachgebrauch geläufig.
Bärige Osterzeit

Osterzeit...eine Zeit der Naturwunder...denn es passiert etwas eigentlich ganz und gar Unmögliches...Bären schlüpfen aus Eiern.
Nun werdet Ihr sagen...Bären haben doch gar nichts mit Ostern zu tun...und Ihr habt natürlich Recht. Mit Ostern verbinden wir die Geschichte vom Osterhasen, der buntbemalte Eier legt...allein das ist ja schon recht sonderbar. Aber der Osterhase und bunte Eier haben eine uralte Geschichte...drehen wir die Zeit um ein paar Jahrtausende zurück...

...und beginnen einmal bei den alten Ägyptern...sie verehrten um 5000 vor Chr. während ihres Frühlingsfestes den Hasen als ein Symbol der Fruchtbarkeit. Und zur Feier des Tages haben sie schön bemalte Eier gegessen. Seit jener Zeit tauchen Hasen und Eier immer wieder bei den Frühlingsbräuchen vieler Völker auf.

Die Germanen opferten der Frühlingsgöttin im März die ersten Hasen und dazu bunte Eier. Die christliche Kirche übernahm das Ei als Fruchtbarkeitssymbol. Aber was hat das Osterfest mit dem Hasen und den Eiern zu tun...
Während der Fastenzeit vor Ostern durften in vielen Gegenden keine Eier gegessen werden...aber die Hühner legten ja weiter...was machte man also mit den Eiern...sie wurden aufbewahrt...gekocht oder in Salzwasser eingelegt. An Ostern hatte man dann so viele, dass man sie gern verschenkte. Das altdeutsche Eiergesetz, das vorsah, dass ein Teil der Grundsteuern in Eiern bezahlt wurde, nahm Ostern als Stichtag für die Berechnung.

Ostern, Eier, Hasen - alles gehört irgendwie zusammen...aber warum jemand auf die Idee kam, dass der Hase die Ostereier legt und die bislang völlig ungeklärte Frage...warum hier bei den Needful Friends zu Ostern Bären aus Eiern schlüpfen...das kann sich heute kein Mensch, kein Hase und auch kein Bär mehr erklären.

Tatsache ist...die Needful Friends fühlen sich in den bärigen Eiern pudelwohl...sie sind eine aussergewöhnliche Dekorationsidee und nur in den Wochen vor Ostern in unserem Shopangebot...
...aus dem Leben eines Clowns...

...etwa eine Stunde braucht ein Clown, um sich komplett zu verwandeln...etwas weiß, ein bisschen rot, ein wenig schwarz...er trägt bunte Kleider, die ihm nicht passen, stolpert über viel zu große Schuhe und seine Haare stehen in alle Richtungen...
Getreu dem Motto: „Lache Bajazzo, auch wenn das Herz Dir bricht“ ...führt er in der Manege den dummen August vor...er benötigt für seine Arbeit ein reiches inneres Leben, dazu gehören auch negative und traurige Lebenserfahrungen, aus denen er Kraft schöpft, um seinem Publikum eine oft überzogene Seite eigener Schicksalsschläge darzustellen...

Schnell entsteht der Eindruck, dass der Beruf des Clowns eigentlich ein recht trauriger sein muss...aus dem Zwang, immer lustig sein zu müssen, kann schnell eine innere Anspannung entstehen, die mit der Lebenssituation des fahrenden Gewerbes und der daraus entstehenden sozialen Entwurzelung und Einsamkeit einhergeht.
Aber Clown sein kann auch bedeuten, Freiheit zu gewinnen...durch die eigenen Gefühle einer Dramaturgie zu folgen und durch paradoxe Darstellungen unseren Alltag zu spiegeln, der nicht immer fröhlich ist, aber der Clown kann erreichen, dass man darüber lacht...

Er bringt eine schauspielerische und pantomimische Höchstleistung, die ein großes Maß an Einfühlungsvermögen erfordert...das Wort Clown stammt aus dem lateinischen Colonus…zu deutsch Bauer...bereits vor 500 Jahren kannte man beim Theater den Witzbold, meist ein einfacher Mensch...ein Diener oder ein Bauer, über den die Leute lachen konnten...in Italien hieß er Arlecchin, Harlekin...bei uns war es der Hanswurst.
...seit etwa 200 Jahren tritt der Clown nicht mehr im Theater sondern im Zirkus auf...er berührt uns, er bringt uns zum lachen und manchmal tut er uns leid...bei ihm geht immer alles schief aber wenn er hinfällt...so steht er doch immer wieder auf...Akrobat schöööööön...ein Lebenskünstler, der sein Dasein ganz dem Kinderlachen gewidmet hat...

...die Weihnachtsmaus...

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar, sogar für die Gelehrten....denn einmal nur im ganzen Jahrentdeckt man ihre Fährten. Mit Fallen und mit Rattengift kann man die Maus nicht fangen. Sie ist, was diesen Punkt betrifft, noch nie ins Garn gegangen. Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage. Doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen, mit einem mal das Beste weg am ersten Weihnachtsmorgen. Da sagte jeder rundheraus: Ich hab´ es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen. Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan von Peter; Was seltsam und erstaunlich war. Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus: ich hab es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen, ein Weihnachtsmann aus Eierschaum nebst andren leck`ren Dingen. Die Nelly sagte rundheraus: Ich habe nichts genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: welche Plage! Die böse Maus ist wieder da und just am Feiertage! Nur Mutter sprach kein Klagewort. Sie sagte unumwunden: Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden! Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war, sobald das letzte Festgebäckgegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,- bei Fränzchen oder Lieschen - da gäb es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bißchen! Doch sag ich nichts, was jemand kränkt! Das könnte euch so passen! Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem überlassen.
...nach einem Gedicht von James Krüss
Woodstock
...for love and peace...

1969 im amerikanischen Bundesstaat New York…der junge Musikproduzent Michael Lang arbeitet an der Verwirklichung seines amerikanischen Traums…er braucht vor allem Geld, um sein Aufnahmestudio zu finanzieren…Media Sounds hat seinen Sitz in Woodstock…eine von vielen Stars der damaligen Zeit dicht bewohnten Gegend…Lang gelingt es, zwei Unternehmer aus New York City für eine Idee zu gewinnen, die in die Geschichte eingehen wird…die gemeinsam gegründete Woodstock Ventures macht aus einer rein kommerziellen Idee heraus ein 3tägiges Open-Air Konzert, das Woodstock Festival for peace and music…das bis heute als musikalischer Höhepunkt der amerikanischen Hippie- und Flowerpower-Bewegung bezeichnet wird…

Wir erinnern uns an…Joan Baez, Janis Joplin, Arlo Guthrie, Crosby Stills Nash & Young, Jimi Hendrix und Joe Cocker…für viele wurde das Festival zum musikalischen Durchbruch. Rund eine Million Menschen machten sich auf den Weg…die Hälfte von ihnen blieben auf völlig verkehrsüberlasteten Wegen stecken und wurde von der Polizei wieder nach Hause geschickt...über 400.000 Besucher erreichten das Festival…wegen der verstopften Zugangswege wurden die Musiker mit Hubschraubern eingeflogen, das kassieren von Eintrittsgeldern wurde schnell zu unübersichtlich…zunächst war das Festival für die Veranstalter ein finanzieller Misserfolg…dass Woodstock zu einer Legende wurde, die durch die spätere Vermarktung den ganz großen Erfolg brachte, ahnte zu dem Zeitpunkt niemand…

Warum zog Woodstock seinerzeit so viele Besucher an? Vergleichbar mit der heutigen Love-Parade war auch Woodstock aus dem Untergrund dem Mainstream gefolgt und hatte sich zu einem Massenereignis entwickelt, das auch schnell entsprechend kommerzialisiert worden war. Die Freiheitsbewegung der Zeit sowie einige politische Missstände wie der Vietnam-Krieg, gegen den man sich gemeinsam auflehnen konnte, trugen wie auch ein Revival des Rock´n Roll gegen Ende der 60ér Jahre dazu bei, dass Woodstock aus der 68ér Generation zu einem Festival des Widerspruchs und der Kritik wurde. Bemerkenswert war, wie friedlich alles trotz der großen Menschenmassen ablief…laut Berichten gab es zwei Drogentote, kamen 4 Babies zur Welt und wurden wahrscheinlich unzählige gezeugt…eine Umfrage 1989 ergab, dass 70% der Woodstock-Generation es bereut hat, damals nicht dabei gewesen zu sein.
Grosse Pop-Konzerte hatte es schon vor Woodstock gegeben, aber keines war so nachhaltig erfolgreich...3 days for peace and music...
Glücksschweinchen
Fräulein Peggy

Das Schwein gilt schon sehr lange als glücksbringend und war immer ein Zeichen für Wohlstand und Fruchtbarkeit. Die alten Griechen opferten Schweine zu Ehren der Göttin Demeter und bei den Germanen galt der wilde Eber als heiliges Tier der germanischen Götter. Aus dem Altertum hat sich bis heute der Brauch gehalten, am Neujahrstag Schweinefleisch zu essen...Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpürree...damit soll einem das Glück im neuen Jahr treu bleiben und das Geld nicht ausgehen. Früher gab es nur wenig Fleisch zu essen und so wurden die Menschen, die ein Schwein hatten, schon als reich und glücklich angesehen.
Ebenso wird auf der ganzen Welt daran geglaubt, dass ein Hufeisen Glück bringen soll. Wie beim Kleeblatt bringt nur ein gefundenes Hufeisen Glück - man darf es nicht suchen. Damit ist vielleicht gemeint, dass man das Glück nicht herausfordern soll.

Ganz besonders viel Glück soll der Finder haben, wenn sich am Hufeisen noch mindestens drei Hufnägel befinden. Mit der Öffnung nach unten aufgehängt kann das Glück herauslaufen. Aber man sagt auch, dass man es mit der Öffnung nach oben aufhängen soll, damit das Glück hineinfallen kann...ganz schön schwierig zu entscheiden, was hier nun richtig ist...ein Hufeisen wird zu Silvester aufgehängt, damit es im neuen Jahr Glück bringt.
Warum ein Hufeisen Glück bringen soll, hat verschiedene Ursprünge. Eine davon ist folgende Geschichte: Es gab einmal einen geschickten Hufschmied, der heilige Dunstan. Es wird erzählt, dass er dem Teufel die Hufe beschlagen sollte und so fest zu schlug, dass dieser um Gnade bettelte. Dunstan ließ aber erst nach, als der Teufel ihm das Versprechen gab, all die Seelen zu verschonen, die ein Hufeisen trugen.
Pumpkin
...ein Halloween-Bär...

Süßes oder Saures heisst es an Halloween überall in den Strassen...der ausgehöhlte und beleuchtete Kürbis gilt als das Symbol für Halloween...wie kam es zu dieser Tradition?
Halloween hieß ursprünglich Samhain und ist keltischen Ursprungs...nach der Ernte im November begann eine karge Zeit ohne große Erträge...eine sehr trostlose Zeit...auch war Halloween verbunden mit Allerheiligen...
...weshalb man glaubte, dass in dieser Zeit die Welt zwischen den Lebenden und Toten besonders eng zusammen lag und die Seelen der kürzlich Verstorbenen nach lebenden Körpern suchten...

Was tat man also...zum Schutz vor den Geistern verkleidete man sich mit furchterregenden Masken und Kostümen, um so die toten Seelen zu erschrecken und stellte Kürbislaternen auf, um böse Geister fernzuhalten...die sogenannten Jack-O-Lanterns.
Früher wurde Halloween nur in den katholischen Gebieten vor allem in Irland gefeiert...aufgrund der Hungersnöte Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts kam dann der Brauch durch die Auswanderung vieler Iren nach Amerika in die Neue Welt...da vor allem Kinder diesen Brauch gerne übernahmen, verbreitete sich Halloween schnell auch in den von Weißen besiedelten Gebieten und wurde so neben Thanksgiving und Weihnachten zu dem Familienfest schlechthin.
Traumprinz

...es war einmal...so fangen alle Märchen an...Märchen von Prinzessinnen, von bösen Stiefmüttern, Hexen oder Froschkönigen und Traumprinzen...der Wunsch nach einer Traumwelt, in der es immer ein Happy-End gibt ist fast so alt wie die Menschheit...
...Nach dem Tod ihres Vaters muss Aschenputtel für ihre böse Stiefmutter und deren gehässige Töchter tagein, tagaus als Dienstmagd schuften. Dennoch bewahrt sie sich ihre Anmut, Fröhlichkeit und ihre Träume von einem Traumprinzen und einem glücklichen Leben. Mit Hilfe ihrer treuen Freunde, einer freundlichen Fee und einem tollen Zauber geht ihr lang ersehnter Wunsch endlich in Erfüllung.
...Dornröschen handelt von der Prinzessin Aurora, die durch einen schrecklichen Fluch dazu verdammt war, sich bis zu ihrem 16. Geburtstag an einer Spindel zu stechen und tot umzufallen. Aber drei gute Feen setzten all ihre Zauberkräfte ein, um diesen Bann zu brechen. Sie nehmen sie bei sich auf und Aurora wächst versteckt im tiefen Wald bei den dreien zu einer jungen Frau heran. Ihre einzigen Freunde sind die Tiere des Waldes. Eines Tages begegnet sie dem jungen Traumprinzen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Am Tage ihres 16. Geburtstages kommt sie auf das Schloss ihrer Eltern, die sie, seit dem sie im Wald versteckt wurde, nicht mehr gesehen hat. Dort verführt sie die böse Hexe Malefiz sich an die Spindel zu setzten und sofort sticht sie sich und fällt, dank der Zauberkräfte der guten Feen, nur in einen tiefen Schlaf, anstatt zu sterben. Nur allein der Kuss des geliebten Traumprinzen kann sie erwecken. Doch zuvor muss der Prinz gegen die grausamste und gemeinste aller Hexen, kämpfen. Er gewinnt den Kampf und erweckt die Prinzessin aus ihrem Schlaf, sie leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

...in Grimms Froschkönig...fällt der Prinzessin ihre goldene Kugel beim Spiel in den Brunnen und ein Frosch erbietet sich, ihr zu helfen. Sie muss ihm dafür versprechen, seine Spielkameradin zu werden und Tisch und Bett mit ihm zu teilen. Als sie die Kugel zurück hat, läuft sie davon. Doch der Frosch folgt ihr und auf Drängen ihres Vaters bekennt sie sich widerwillig zu ihrem Versprechen.
Als jedoch der Frosch einfordert, dass sie ihn mit in ihr Bett nehmen solle, ist ihre Abscheu so groß, dass sie das Tier an die Wand wirft. Im gleichen Augenblick verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen. Nach dem Willen ihres Vaters führt er die Königstochter als seine Gemahlin in einer Kutsche in sein Königreich. Während der Fahrt springen Heinrich, dem treuen Diener des jungen Königs, aus Freude über die Erlösung seines Herrn mit lautem Krachen die drei eisernen Bande entzwei, die er (der „Eiserne Heinrich“) sich hatte um sein Herz legen lassen, als sein Herr in einen Frosch verwandelt worden war.
