Geschenkideen

 

von Bären und Dachbodenfunden

 

Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Als die Sammelwelle in den 80èr Jahren aus den USA nach Europa kam, interessierten sich plötzlich nicht nur Privatsammler sondern vor allem Händler mit dem untrüglichen Blick des blitzartigen Erkennens für die Ware Bär. So mancher Petz tauschte damals seine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein. Später erzielten die wenigen noch übrigen Exemplare in den großen Auktionshäusern geradezu Höchstpreise.

 

Heute findet man den guten alten Petz mit abgeschabtem Fell, kaputter Nase und aufgeplatzten, oft vielfach geflickten Beinen und Pfoten kaum noch käuflich zu erwerben. Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren...die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar.

 

Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Mittlerweile findet man sie im Vintage Stil in erstaunlich großer Vielfalt...Bären mit Seele, die bereit sind, Sammlerherzen zu erobern...die Bären aus der Needful Friends Werkstatt sind häufig sehr aufwändig antikbehandelt und haben den Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären.

 

Bären mit Seele ob alt oder neu finden immer ihren Platz. Sei es im Herzen oder im Lebensumfeld ihrer Menschen. Manch vergessener alter Bär wird neu entdeckt und von seinem Dachbodendasein befreit, andere haben das Glück ein ganz neues Zuhause zu finden...und das größte Glück ist es, wenn man einen Freund mit viel Ausdruck und Charakter hinzu gewinnt. Ein griechischer Philosoph sagte...von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft.

bärige Nostalgie

 

Wo sind die guten alten Zeiten geblieben, als Bären noch wahre Seelentröster waren...seit 1903 haben sie selbstlos über Kindernöte hinweggeholfen, haben Zornesausbrüche über sich ergehen lassen, haben so manches Geheimnis mit ihrem Besitzer geteilt...unzählige Bücher sind über den Bären und seine über 100-jährige Geschichte geschrieben worden. Wir alle erinnern uns an so manches Bärenschicksal aus Kindertagen. Unzählige Kindheitsbären sind im Laufe der Jahre verloren gegangen, fristen ihr Dasein vergessen auf kalten Dachböden oder wurden aufgrund ihres desolaten Zustands nach jahrzehntelanger Treue einfach entsorgt.

 

Dabei spielt Nostalgie eine zentrale Rolle für unsere Zufriedenheit. Wir erinnern uns gern an glückliche Momente aus unserer Kindheitheit. Die guten alten Zeiten...sie waren ruhiger, weniger gehetzt und einfacher. Wir hatten deutlich weniger dennoch waren wir damals vermutlich nicht zwangsläufig auch glücklicher. Heute können wir in immer besser sortierten Supermarktregalen und Kaufhäusern jederzeit alles haben. Unsere Technik und der Fortschritt ermöglichen uns eine Kommunikation und Vernetzung weltweit und dennoch erinnern wir uns an den kleinen Tante Emma Laden um die Ecke,  in der es keine hochtechnisierte Registrier-Kasse gab und man sich in lange Warteschlangen einreihen musste. Wir haben Gummitwist gespielt statt Spiele-Apps aufs Handy zu laden und irgendwie erinnern wir uns gern an die Zeit, weil sie uns bewusst macht, dass Fortschritt nicht automatisch unser Glück vermehrt. 

 

Nostalgie ist ein Teil von uns und trotzdem würden wir uns heute ohne die vielen kleinen Dinge, die unser Leben erleichtern, jämmerlich fühlen. Ein Sprichwort sagt...einen alten Baum verpflanzt man nicht. Unsere Zeit ist jetzt und vermutlich würden wir heute mit dem Wissen um unsere Welt im Gestern nicht mehr glücklich sein. Aber wir können uns erinnern und manchmal auch ein Stückchen Nostalgie in unsere Zeit mitnehmen. Auch heute haben Floh- und Antikmärkte immer noch Hochkonjunktur. Vor zwei Jahrzehnten lebten wir im Rheinland, das man mit seinen vielen Flohmärkten fast als Metropole der Antikmärkte bezeichnen kann, jedenfalls war das damals so. Eine Fülle alten Spielzeugs habe ich dort gesehen und so manchem alten Bären ein neues Zuhause gegeben. 

 

Manche von ihnen leben noch bei mir, Andere sind neue Wege gegangen. Viele haben mich zu besonders nostalgischen Entwürfen inspiriert. Denn die Faszination eines in die Jahre gekommenen, eingefallenen Plüschgesellen, der uns mit hoffnungsvollen Knopfaugen ansieht, ist geblieben und so bleiben wir dem guten alten Teddybären als Sammelobjekt auch heute noch treu. Unsere Nostalgie-Kollektion bietet die Möglichkeit, längst verdrängte Erinnerungen an einen alten Kindheitsbären, der den Lauf der Zeit vielleicht nicht überlebt hat wieder aufzufrischen. Sie sind für kleine und große Herzen immer noch Seelentröster und treue Freunde...und für viele Menschen auch ein Leben lang.

Traumprinz

 

Ob Wittelsbacher, Habsburger oder Staufer, Könige und Kaiser haben eine feste Tradition in der Deutschen Geschichte. Auch wenn es seit dem unrühmlichen Ende des Ersten Weltkriegs keine deutsche Monarchie mehr gibt, so scheint es doch einen verbliebenen Hang zu höfischem Glanz und adligem Leben auch bei uns zu geben. Trotz Europäischer Union und bürgerlichen Werten gibt es in vielen Nachbarländern Königshäuser und mit tränenschwerem Taschentuch verfolgen wir deren Hochzeiten oder Begräbnisse, mit verschmitztem Lächeln oder Empörung deren Skandale und Skandälchen.

 

Was bleibt ist offenbar die Sehnsucht nach der Prinzessin auf der Erbse, die im verwunschenen Schlosse auf den Prinzen mit dem weißen Rosse wartet, auch wenn er heute mit Sportwagen vorfährt und sie ihren Namen medienwirksam für eine eigene Pflegeserie hergibt. Königshäuser stehen für Kontinuität und Glamour. Unser guter alter Teddybär steht auch für Kontinuität, darüber hinaus für Sicherheit und Geborgenheit, und dass auch schon seit mehr als 100 Jahren. Er erscheint uns wie ein letzter, ruhender Gegenpol zu unserer schnelllebigen, sich immer neu orientierenden Zeit...ein „nostalgisches“ Relikt vergangener Tage...ein Attribut, das er mit den Königshäusern zu teilen scheint.

 

Manchmal kreuzen sich auch ihre Wege...wir alle erinnern uns noch an Teddy Alfonzo, der 1908 von Georgi Michailowitsch Romanow,  Enkel des Zaren Nikolaus I, an seine 4-jährige Tochter Prinzessin Xenia, Ur-Ur-Enkelin von Katherina der Großen, verschenkt wurde. Der Bär überlebte mit seiner Besitzerin die Russische Revolution im Exil in England. In der Fremde hat sich die Verbundenheit zu ihrem Teddybär Alfonzo vertieft. Als die Prinzessin 1965 starb, ging der Besitz an ihre Tochter Nancy über, die den Bären 1989 im Auktionshaus Christies für die Rekordsumme von 12.000 Pfund versteigern ließ.

 

Einmal mehr befriedigt nun ein neuer Entwurf unseren Wunsch nach einer Traumwelt, in der es immer ein Happy-End gibt. Märchen können wahr werden. Unser Traumprinz hat das schon vor Jahren unter Beweis gestellt. Nun gibt es ihn wieder, den Prinzen…er ist 12 cm groß und trägt eine mit Goldperlen besetzte Filzkrone...früher rief man "lang lebe der König!" Heute ruft man "lang lebe das Schöne und die Liebe!" Mit Beidem im Herzen  kann jeder ein König, eine Königin, ein Traumprinz oder eine Prinzessin sein…es war einmal…

Wandkalender Bärige Cucina

 

Vor mehr als 3 Jahren entstand der erste Miniaturbär AGLIO in der BÄRIGEN CUCINA. Aus einer spontanen Idee heraus entwickelte sich die Kollektion schnell zu einem Bestseller. Seitdem haben viele Bären in Filzfrüchten in der NEEDFUL FRIENDS Werkstatt das Licht der Welt erblickt…Bananen, Erbsen, Kartoffeln, Tomaten, Limetten, Radieschen, Orangen…Bären, die nicht nur Appetit machen, sondern auch kleine Begleiter durch den Küchenalltag geworden sind. Mittlerweile sind es so viele, dass Bären für jeden Monat und jede Erntesaison vertreten sind. Was liegt daher näher, als die kleinen knackigen Früchte in einen Kalender zu verpacken und mit leckeren Rezepten auszustatten. Johann Wolfgang von Goethe sagte…Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen…ein Zitat, dem die BÄRIGE CUCINA ganz sicher gerecht wird. Mit unserem neuen NEEDFUL FRIENDS Küchenkalender präsentieren die zauberhaften CUCINA BÄREN leckere Rezepte zum nach kochen für das ganze Jahr…denn keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen und die Liebe zu den NEEDFUL FRIENDS...ein immerwährender Wandkalender im DinA4 Hochformat. 13 Seiten auf weißem Papier mit weißer Spiralbindung. Limitierte Auflage.

...aus dem Leben eines Clowns...

 

...etwa eine Stunde braucht ein Clown, um sich komplett zu verwandeln...etwas weiß, ein bisschen rot, ein wenig schwarz...er trägt bunte Kleider, die ihm nicht passen, stolpert über viel zu große Schuhe und seine Haare stehen in alle Richtungen... Getreu dem Motto:  „Lache Bajazzo, auch wenn das Herz Dir bricht“ ...führt er in der Manege den dummen August vor...er benötigt für seine Arbeit ein reiches inneres Leben, dazu gehören auch negative und traurige Lebenserfahrungen, aus denen er Kraft schöpft, um seinem Publikum eine oft überzogene Seite eigener Schicksalsschläge darzustellen.

 

Schnell entsteht der Eindruck, dass der Beruf des Clowns eigentlich ein recht trauriger sein muss...aus dem Zwang, immer lustig sein zu müssen, kann schnell eine innere Anspannung entstehen, die mit der Lebenssituation des fahrenden Gewerbes und der daraus entstehenden sozialen Entwurzelung und Einsamkeit einhergeht. Aber Clown sein kann auch bedeuten, Freiheit zu gewinnen...durch die eigenen Gefühle einer Dramaturgie zu folgen und durch paradoxe Darstellungen unseren Alltag zu spiegeln, der nicht immer fröhlich ist, aber der Clown kann erreichen, dass man darüber lacht... 

 

Er bringt eine schauspielerische und pantomimische Höchstleistung, die ein großes Maß an Einfühlungsvermögen erfordert...das Wort Clown stammt aus dem lateinischen Colonus…zu deutsch Bauer...bereits vor 500 Jahren kannte man beim Theater den Witzbold, meist ein einfacher Mensch...ein Diener oder ein Bauer, über den die Leute lachen konnten...in Italien hieß er Arlecchin, Harlekin...bei uns war es der Hanswurst.

 

Seit etwa 200 Jahren tritt der Clown nicht mehr im Theater sondern im Zirkus auf...er berührt uns, er bringt uns zum lachen und manchmal tut er uns leid...bei ihm geht immer alles schief aber wenn er hinfällt...so steht er doch immer wieder auf...Akrobat schöööööön...ein Lebenskünstler, der sein Dasein ganz dem Kinderlachen gewidmet hat...

Needful Friends Kaffeebecher

 

Jeder gute Morgen startet mit einem Kaffee...das intensive Aroma der gerösteten und gemahlenen Bohnen steigt uns beim Öffnen der Kaffeedose sofort in die Nase und wenn der Duft frisch gebrühten Kaffees durch die Küche weht, ist das einfach der Startschuss in einen erfolgreichen Tag. Kaffee ist weit mehr als ein koffeinhaltiges Getränk...in Österreich beschreibt man ihn als heiß wie die Hölle, süß wie die Liebe und schwarz wie die Nacht. Drei von vier Deutschen trinken täglich mehr als eine Tasse und mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 150 Litern pro Kopf und Jahr ist Kaffee das beliebteste Getränk der Bundesbürger. Egal ob es der morgendliche Kaffee zum Wachwerden, der Espresso unterwegs oder die Latte macchiato am Nachmittag ist...Kaffee ist aus unserem Leben nicht wegzudenken.

Kaffe ist unser Begleiter durch den Tag...wie auch für viele unserer Kunden die Needful Friends. Was liegt also näher, als das lebensnotwendige Getränk mit lebensnotwendigen Freunden zusammen zu bringen. Egal ob es der VEGGIEBÄR für Veganer, der BOLLE für Nostalgiker...SAKURA für Japanfreunde, der Mopsbecher MUFFIN für den Hundefreund, Glücksbecher HEKTOR oder der Herzbubbecher für Oktoberfest Freunde ist...unsere Needful Friends Kaffeebecher machen einfach gute Laune. Als Ergänzung zu unseren Miniaturbären präsentieren sich die Needful Friends Porcellanbecher als tägliche Begleiter für Groß und Klein nun schon in der 2. Neuauflage mit ganz neuen Motiven beidseitig bedruckt mit Aphorismen auf der Rückseite.. Egal ob man sich nun selber etwas Gutes tun möchte oder ein besonderes Geschenk sucht...mit den Needful Friends ist Kaffee Genuß pur...heiß wie die Hölle und süß wie die Liebe...die Needful Friends Kaffeebecher sind aus robustem Porcellan mit qualitativ sehr hochwertigem Druck...Spülmaschinen- und Mikrowellenbeständig bis 2000 Spülgänge, 10 cm hoch und haben einen Durchmesser von 8 cm. Es sind nur die gezeigten Motive erhältlich.

 

...das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus ...

 

Lazarus ist die lateinische Form des griechischen Wortes Lazaros, das auf den hebräischen Namen Eleazar...Gott hat geholfen...zurückgeht. Im Johannesevangelium ist Lazarus von Bethanien von Jesus auferweckt worden und ist ein heiliger verschiedener Kirchen. Das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus ist dagegen eine biblische Erzählung aus dem Lukasevangelium...

 

Erzählt wird die Geschichte vom armen und kranken Lazarus, der vor der Tür eines reichen Mannes liegt und nur die Brocken, die von dessen reicher Tafel herabfallen begehrt, während Hunde seine Geschwüre lecken. Nachdem beide Männer gestorben sind, kommt der Reiche in die Unterwelt und sieht von dort den Lazarus „in Abrahams Schoß“ gebettet. Der Reiche bittet Abraham, Lazarus zu ihm zu schicken, um ihm seine Qualen zu erleichtern. Dies wird ihm jedoch mit dem Hinweis verweigert, der Reiche habe seinen Anteil am guten Leben bereits im Diesseits erhalten.

 

Auch die Bitte des Reichen, Lazarus zu seinen Hinterbliebenen zu senden, um sie vor den Folgen eines üppigen Lebens zu warnen, wird von Abraham abgelehnt...die Figur des Lazarus und seine Geschichte ist hier ein Symbol der Armenfrömmigkeit...und der Grundgedanke der frühen israelischen Weisheit, dass Gott den Gerechten belohnt und den Sünder bestraft.

 

Häufig findet man den Namen Lazarus in abgewandelter Form in katholischen Ländern...in Spanien Lazaro, in Polen Lazarz, in Italien Lazzaro...in alten Auktionskatalogen ist der „völlige Lazarus“ als Bezeichnung für sehr alte und extrem „abgeliebte“ Bären ein gängiger Begriff. Lazarus wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen und hat die typischen Knickstellen an Armen und Beinen, wie sie bei alten holzwollegestopften Bären häufig vorkommen. Über die Jahre ist sein Arm unheilbar erkrankt, so dass er einen Verband tragen muss. 

...nichts als tanzen...

 

Die Ballerina...bezaubernd, faszinierend und geheimnisvoll...viele Mädchen wünschen sich nichts sehnlicher, als Primaballerina zu werden und das Leben der großen Solotänzerinnen ist auf der Bühne in der Tat manchmal wie ein Märchen. Aber der Ruhm hat seinen Preis...eine Ballerina trainiert so hart wie ein Profisportler, doch es zählt nicht nur Leistung, sondern auch Leidenschaft, Hingabe und Ausdruck...sie muss das Publikum fesseln und begeistern...Momente schaffen. Ballett ist ein Streben nach völliger Körperbeherrschung...schon eine kleine Unachtsamkeit, ein falscher Sprung, eine unsaubere Hebefigur kann eine Karriere beenden. Wer in den großen Compagnien der Welt tanzt, trainiert sieben Tage die Woche, hat kaum Privatleben...oft begleiten Sehnenrisse und Schmerzen den Alltag.

 

Die Karriere der Tänzerinnen ist in der Regel mit 35 Jahren beendet...kein Körper macht die Anstrengungen langfristig mit. Nicht selten setzt eine Primaballerina ihre Karriere später als Choreografin fort. Bis heute wird das Weiblichkeitsideal der Ballerina zelebriert und hochgehalten. Das Ballett entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert aus den an italienischen und französischen Fürstenhöfen aufgeführten Schauspielen. Zu dieser Zeit war es noch keine eigenständige Kunstform. 1661 gründete Ludwig XIV. die Academie royale de la danse in Paris. In dieser Zeit erfuhr das Ballett eine enorme Weiterentwicklung. Ballett wird zum Bühnenstück, das von männlichen Berufstänzern aufgeführt wird. Ab 1681 dürfen auch Frauen erstmals offiziell tanzen. Eine Blütezeit erlebte das Ballett in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland.

 

Unter der Leitung von Marius Petipa entstanden klassische Meisterwerke wie Schwanensee, Dornröschen und Der Nussknacker zur Musik Tschaikowskis. Das Bolschoi Theater brachte einige große Tänzer hervor, die schon zu Lebzeiten Legenden waren wie Rudolf Nurejew und Anna Pawlowa...neben Anna Pawlowa war auch die legendäre Mathilda-Maria Kschessinskaja, die im Jahre 1890 den Abschluß ihrer Ausbildung an der kaiserlichen Ballettschule absolvierte, eine der ganz großen Tänzerinnen aus dem Land der Sehnsucht. 

 

 

Ihre nahezu perfekte und ausdrucksvolle Kunst zu Tanzen, machte sie ebenso berühmt, wie die Affäre mit dem letzten russischen Zaren Nikolaus II. Der Zar gab sogar 1904 für die Tänzerin eine Villa in Auftrag, die bis heute ihren Namen trägt. Im Jahre 1920 ging sie für immer nach Paris. Dort heiratete sie Andrej Wladimirowitsch, einen Verwandten der Zarenfamilie. Im Alter schrieb sie ihr Leben in einem Buch nieder...sie wurde fast 100 Jahre alt. Unsere kleine Primaballerina Mathilda wurde nach dieser großen Tänzerin benannt...sie entstammt der Nostalgie Kollektion und wurde mit einem antikbehandelten Outfit ausgestattet. Ihr gehäkeltes Trikot mit Tutu und ihre extrem ausgetanzten Spitzenschuhe erzählen von einem Leben, in dem nichts als Tanzen zählt...ein Märchen, das oft nur für den Zuschauer ein "wahres" Märchen ist...